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Kurz befragt:
Herr Littek, ganz ehrlich und ohne groß zu überlegen: Wollten Sie schon immer Buchautor werden? Nein
Ihr Berufswunsch als Kind? Taucher
Sie wohnen? Auf dem Land
Famlienstand? Verheiratet, zwei Kinder: Lynn und Leif
Ihre Hobbies? Querflöte, Wandern und Fechten. Mit Kritikern kläre ich Meinungsverschiedenheiten ganz traditionell mit dem Degen. Ort: der Friedhof bei der
Kirche. Zeit: Sonnenaufgang
Ein Scherz? Natürlich
Ihre bisher größten Erfolge? Schwimmabzeichen Silber bei Leif, Schwimmabzeichen Gold bei Lynn
Was hat Ihnen in der jüngsten Zeit besonders viel Spaß gemacht? Ich habe zusammen mit einem anderen Vater aus unserem Ort eine Mädchenfußball-Mannschaft
trainiert. Die Mädchen sind Kreis- und Vizebezirksmeister geworden.
Ihr größter Flop? Der Kauf eines Renault R4 während des Studiums
Ihr zweitgrößter Flop? Die Versenkung des R4 aus Versehen in einem Gewässer bei Bremen
Ihre Erinnerung an den Deutschunterricht in der Schule? Morbide. Für unseren Deutschlehrer gab es nur Kleist, Kleist, Kleist...
Das Thema ihrer Diplomarbeit? Der internationale Handel mit Stahlerzeugnissen
Was lesen Sie zur Zeit? Swords and Swordsmen von Mike Loades
Welches Buch hat Sie besonders geprägt? Verschiedene. Das erste: Tauchjacht U-Flipper von Hans von Gottberg. Danach wollte ich Taucher werden.
Wo lernt man am besten das Schreiben? Bei einer Tageszeitung. Man darf dort nur nicht hängenbleiben.
Welche Ausbildung ist für einen guten Journalisten unentbehrlich? Ein abgeschlossenes wissenschaftliches Studium. Haben leider viel zu wenige.
Autoren, die Sie besonders schätzen? Hoimar von Ditfurth als Sachbuchautor. Im Bereich der Belletristik Ken Follett und Michael Ende
Warum? Ken Follet versteht es meisterhaft, die inneren Beweggründe der Figuren für den Leser glaubhaft zu machen. Selbst das Handeln der übelsten Bösewichte
erscheint in seinen Büchern nachvollziehbar. Bei Michael Ende bewundere ich insbesondere seinen Ideenreichtum. Von ihm gibt es übrigens einen sehr spannenden Briefwechsel mit Werner Zurfluh. Thema sind die Fantasie, die
Möglichkeit mentaler Reisen und die Frage, was es mit anderen Bewusstseinszuständen auf sich hat. Außerdem erfährt der Leser hier sehr aufschlussreiche Aspekte über die letzten Jahre des Autors. Wer sich dafür interessiert,
findet die Korrespondenz im Internet.
Ihre Lieblingsmusik? Genesis. Mit der Band bin ich großgeworden. Daneben höre ich sehr gerne klassische Musik. Hier schätze ich besonders Beethoven.
Und wobei können Sie sonst gut entspannen? Beim Fußball am Millerntor. Bereits die Anfahrt - ich fahre mit Schiff auf der Elbe durch den Hamburger Hafen bis zu
den Landungsbrücken -
ist Teil des Erlebnisses. Schon Hans Albers hat die Atmosphäre des Hafens in dem Lied “Das Herz von St. Pauli” besungen. Das Stück wird heute - etwas modernisiert - vor jeder Begegnung im Stadion gespielt.
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